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20.06.2019 Kategorie: Pfarrverband

Verkehrserziehung im KiGa

Fußgänger-Führerschein für Vorschulkinder

Im Frühling und Sommer verbringen viele Kinder ihre Freizeit im Freien. Toben dort im mit anderen Kindern, Freunden und Familie. Auf den Straßen zu spielen ist für unsere Kinder schon lange nicht mehr möglich. Auch wenn die Mädchen und Jungen meist noch in Begleitung von Erwachsenen unterwegs sind, ist es ratsam, dass die Kinder schon früh lernen, wie sie sich selber vor Gefahren schützen können.

Der Kindergarten spielt hier eine elementare Rolle bei der Vorbereitung der Kinder auf den Straßenverkehr. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Grundkompetenzen für eine sichere und selbstständige Verkehrsteilnahme. So soll im Kindergartenalter besonders die Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verständigungsfähigkeit der Heranwachsenden gefördert werden. Natürlich ist die Entwicklung der körperlichen und kognitiven Fähigkeiten im Kindergartenalter noch nicht abgeschlossen, sodass die Kompetenzen stets altersgerecht erweitert werden sollten. Wichtig ist es, die Grundfertigkeiten so oft wie möglich zu trainieren.

Auch im Evangelischen Kindergarten Wendeburg ist schon seit Jahren die Verkehrserziehung fester Bestandteil des Bildungsauftrages. Intensiviert wird dies jedes Jahr mit den Vorschulkindern, denn in Bezug auf den späteren Schulweg ist es wichtig, dass Kinder Schilder verstehen und Verkehrsregeln lernen. Denn ab diesem Zeitpunkt beschreiten die Kinder den Schulweg lediglich mit ihren Freunden oder sogar allein.

Zwei Wochen lang haben sich Kinder und Erzieherinnen mit dem Thema befasst, theoretische und praktische Übungen durchgeführt.

Dann kommt der große Augenblick: Hans-Hinrich Ahrens von der Peiner Polizei, zuständig für Verkehrsprävention, hat sich auf den Weg zu unserem Kindergarten gemacht. Er ist zuständig für die Überprüfung der Kinder zur Erlangung des Fußgänger-Führerscheines. Jetzt müssen die Mädchen und Jungen zeigen, was sie zum Thema Verkehrserziehung gelernt haben.

Nach einem theoretischen Teil geht es für die Kinder nach draußen: Die Vorschulkinder dürfen das Überqueren eines Zebrastreifens, einer Ampelanlage und eines freien Überganges zwischen parkenden Autos zeigen.

Alle haben diese Prüfung bestanden. Sie haben gezeigt, dass sie verschiedene Verkehrssituationen bewältigen können. Eine Urkunde bescheinigt ihr Können; sie haben alles im Straßenverkehr richtiggemacht.

Einen Tag später dürfen die Mädchen und Jungen ihre Urkunde entgegennehmen. Traditionell darf ein Zebrastreifen-Kuchen im evangelischen Kindergarten nicht fehlen. Die bestandene Prüfung ist schließlich ein Grund zum Feiern.

Weitere Fotos und weitere Aktionen des Kindergartens finden Sie auf der Kindergartenseite.

Beitrag von Monika Wolters