Ausgesprochen gut besucht war das Mühlenfest an der Zweidorfer Mühle am Pfingstmontag bei bestem Wetter. Schon zum ökumenischen Eröffnungsgottesdienst mit Pater Sabu (kath. Kirchengemeinde Wendeburg), Pfarrerin Susan Golze (ev. Kirchengemeinden in Bortfeld und Wedtlenstedt), Pfarrer Peter Doerk (ev. Kirchengemeinden Meerdorf, Duttenstedt und Essinghausen) sowie Pfarrerehepaar Petra und Frank Wesemann (ev. Kirchengemeinden Wendeburg und Harvesse) fanden sich mehr Menschen aus der ganzen Region ein als es Sitzgelegenheiten gab. Gemeinsam mit dem Musikzug BDKJ der katholischen Kirchengemeinde erklangen darum viele Stimmen von Alt und Jung zum Lob Gottes mit so bekannten Liedern wir „Geh aus mein Herz und suche Freud“ oder „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehre“. Gefeiert wurde der Geburtstag der Kirche sowie der Geburtstag der Zweidorfer Mühle, die auf jugendliche 150 Jahre Bestehen zurückblicken kann. Gefeiert wurde aber auch, dass Gott uns seinen Heiligen Geist geschenkt hat, woran das Pfingstfest uns erinnert. Ob das nun besonders „geistreich“ ist oder ob wir von „allen guten Geistern“ verlassen sind, waren nur zwei der Wortspiele aus der geistreichen Predigt von Pfarrer Doerk. Auf eindrückliche Weise hat der Prediger darauf hingewiesen, dass es beim Heiligen Geist um Verständnis und Verständigung untereinander geht, auch wenn Menschen oft sehr verschiedene Sprachen sprechen. So gab es sogar etwas Sprachunterricht für Eltern und Großeltern, damit sie auch die Sprache ihres Nachwuchses verstehen. Zwar liegt es nicht am Heiligen Geist, dass manche Jugendliche heutzutage für andere scheinbar unverständlich sprechen, aber vielleicht braucht es auch die Hilfe des Heiligen Geistes (neben Vokabel-Wissen), dass Alt und Jung sich dennoch über alle Verschiedenheit untereinander verstehen lernen. Die Freunde Jesu haben jedenfalls durch den Heiligen Geist neuen Mut bekommen, rauszugehen, auf andere zuzugehen, ihnen von Gott zu erzählen, von Menschen verstanden zu werden, die sie vorher scheinbar nicht verstehen konnten. Und auch uns heute will Gott durch den Heiligen Geist diesen Mut schenken, ihm zu vertrauen und seinen Auftrag anzunehmen, auf andere zuzugehen. Nach dem Gottesdienst begrüßten Petra und Bernd Schröder alle Gäste herzlich und bedankten sich bei allen Helfern und Organisatoren. Mit dem Mühlengruß „Glück zu“ konnte dann das weitere Mühlenfest mit Beiträgen, Spielen, Essen und Getränken eröffnet werden.
Petra Wesemann
PS: Hier noch ein paar der „Vokabeln“ aus der Predigt zur Jugendsprache:
Follower = Nachfolger
Babainthegame = Boss im Spiel
Analog-Spam = Werbebriefe
tinderjährig = alt genug, Tinder zu benutzen
Flixpack = dicker Bauch, da zu viel Netflix gesehen
Gamerbräune = bleiche Haut
Cloudophobie = Angst vor Datenklau aus der Computercloud
Happy hour = nachsitzen in der Schule
Biolärm = Vogelgezwitscher
Bambusleitungen = langsames Internet
Babainthegame = Boss im Spiel
Analog-Spam = Werbebriefe
tinderjährig = alt genug, Tinder zu benutzen
Flixpack = dicker Bauch, da zu viel Netflix gesehen
Gamerbräune = bleiche Haut
Cloudophobie = Angst vor Datenklau aus der Computercloud
Happy hour = nachsitzen in der Schule
Biolärm = Vogelgezwitscher
Bambusleitungen = langsames Internet

